Sportverein 1930 Großsteinhausen e.V.
Newsticker
AH-Fahrt nach Dresden im Herbst 2012 Bilder; AH - Aktivitäten Fahrt nach Dresden Die diesjährige AH-Tour führte uns mit dem Omnibusbetrieb Rothhaar in die Landeshauptstadt des Freistaates  Sachsen. Dresden mit seinen knapp 530.000 Einwohnern, ist berühmt als die Stadt des Barocks.  Unser Event-Manager, Frank Lehner, hatte in Abstimmung mit der Fa. Rothhaar wieder ein abwechslungsreiches  Programm zusammengestellt. AH-Großsteinhausen - on Tour SVG 29.09. bis 03.10.2012
Frühstück auf der A 5 zwischen Frankfurt und Bad Nauheim: Pünktlich um 06.00 Uhr wurden wir von der Fa. Omnibusbetrieb Rothhaar am Sportheim abgeholt. Die AH-Tour 2012 konnte beginnen. Wie bei den AH-Fahrten üblich, haben wir auf der Hinreise mehrmals Rast, verbunden mit einem reichhaltigen Imbiss, eingelegt. Duftfrischer Kaffee, Sekt, Bowle, Baguette, Lyoner, Salami, Schinken, Rohesser, Käse; Lachs, Eier, Tomaten, Oliven, Peperoni und und und……für jeden war etwas dabei.
Weitere Rast auf der A 4 zwischen Gera und Dresden: Bei herrlichem Wetter haben wir nochmals eine größere Rastpause eingelegt. Nonstop ging es weiter nach Dresden. Unser Busfahrer Michael hat uns gleich einige Eindrücke vom historischen Stadtkern vermittelt. Gegen 16.00 Uhr haben wir im InterCity Hotel am Bahnhof eingecheckt.
Besuch der Semperoper: Einige unserer Gruppe haben gleich am ersten Abend die Gelegenheit genutzt, die Semperoper von innen zu erleben. Das komplexe und personenreich besetzte Stück des Antikriegsdramas „Wir erreichen den Fluss“ von Hans Werner Henze, ist aber vorsichtig ausgedrückt, sehr gewöhnungsbedürftig …….
Besuch Schloss Pillnitz: Um 09.00 Uhr wurden wir am Hotel von unserer Reiseleiterin, Frau Schröder, abgeholt. Auf dem Weg in die Sächsische Schweiz führte sie uns zunächst in das Schloss Pillnitz. Das Schloss Pillnitz aus dem 18. Jahrhundert liegt an der Elbe in dem ehemaligen Dorf Pillnitz, das heute als Stadtteil zu Dresden gehört. Es besteht im Wesentlichen aus drei Gebäudeteilen, dem an der Elbe liegenden Wasserpalais, dem zum Hang hin gegenüberliegenden Bergpalais und dem diese an der Ostseite verbindenden Neuen Palais. Der von den Gebäuden eingeschlossene barocke Lustgarten wird durch einen umliegenden Schlosspark ergänzt. Im Jahr 1640 erbte Günther von Bünau das Schloss. Nach vielen weiteren Besitzerwechseln erwarb Kurfürst Johann Georg IV. 1694 Pillnitz, um es seiner Mätresse Magdalena Sibylla von Neitschütz zu schenken. Nach dem Tod Johann Georgs 1694 gelangte dessen Bruder Friedrich August (August der Starke) 1706 durch Rückkauf in den Besitz des Schlosses. Bald darauf schenkte er es seiner Mätresse Gräfin von Cosel. Im Jahr 1718 nahm der König das Schloss durch Enteignung wieder zurück in seinen Besitz, nachdem die Gräfin in Ungnade gefallen war. Es sollte nun als Repräsentationsbau dem Spiel und der Unterhaltung der „höfischen Gesellschaft“ dienen.
Elbsandsteingebirge: Weiter ging es über Pirna in die Sächsische Schweiz. Als Sächsische Schweiz wird der deutsche Teil des Elbsandsteingebirges in Sachsen bezeichnet. Die durch ihre bizarren Felsformen bekannte Landschaft liegt südöstlich von Dresden beiderseits der Elbe. Gegen Mittag hatten wir unser Ziel, die Aussichtsplattform auf der Bastei (305 m ü. NN) erreicht. Die Bastei ist eine Felsformation am rechten Ufer der Elbe zwischen dem Kurort Rathen und Stadt Wehlen. Sie zählt zu den meistbesuchten Touristenattraktionen der Sächsischen Schweiz. Von der Bastei fällt das schmale Felsriff über 194 m steil zur Elbe ab. Sie bietet eine weite Aussicht ins Elbtal und über das Elbsandsteingebirge. Auf der Hochfläche hinter der Bastei befindet sich ein Hotel mit Restaurant, in dem wir unsere Mittagspause verbrachten.
Festung Königstein: Nach der Mittagspause ging ist weiter in die nahe gelegene Festung Königstein. Die Festung Königstein ist eine der größten Bergfestungen in Europa und liegt inmitten des Elbsandsteingebirges auf dem gleichnamigen Tafelberg oberhalb des Ortes Königstein am linken Ufer der Elbe im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. Das 9,5 Hektar große Felsplateau erhebt sich 240 Meter über die Elbe und zeugt mit über 50 teilweise 400 Jahre alten Bauten vom militärischen und zivilen Leben auf der Festung. Der Wallgang der Festung ist 1.800 Meter lang und hat bis zu 42 Meter hohe Mauern und Sandstein- Steilwände. Im Zentrum der Anlage befindet sich der mit 152,5 Meter tiefste Brunnen Sachsens und zweittiefste Brunnen Europas. Die Festung spielte eine bedeutende Rolle in der Geschichte Sachsens, wenn auch weniger durch militärische Ereignisse. Die sächsischen Herzöge und Kurfürsten nutzten die Festung vor allem als sicheren Hort in Kriegszeiten, als Jagd- und Lustschloss aber auch als gefürchtetes Staatsgefängnis. Hier erfuhren wir auch, dass August der Starke täglich zwischen fünf und sieben Liter Wein verköstigte (Respekt!). Während der Besichtigung wurden wir per „Live-Ticker“ aus der Heimat über die jeweiligen Spielstände unserer aktiven Mannschaften informiert. Zum Abschluss der Besichtigung bot sich uns noch die Gelegenheit für Kaffee und Kuchen aus der Festungsbackstube. Zu Fuß oder mit dem Aufzug ging es dann wieder bergab zum nahe gelegenen Busparkplatz. Der 3:3 Ausgleichstreffer in der Heimat konnte die gute Stimmung nur kurzfristig trüben. Auf direktem Weg ging es dann zurück nach Dresden.
Altmarktkeller und Sophienkeller: Zum Abendessen ging es geschlossen in den Altmarktkeller, ca. 10 Gehminuten von unserem Hotel entfernt. Wer trotz des langen Tages immer noch „Ausdauer“ hatte, ging zum Abschluss in den Sophienkeller im Taschenbergpalais (unweit des „Zwingers“), einem weiteren Gewölberestaurant. Bei dieser Gelegenheit wurde auch gleich für den nächsten Abend reserviert.
Stadtrundfahrt und Stadtrundgang: Gut ausgeschlafen und nach reichhaltigem Frühstück gestärkt, wurden wir wieder um 09.00 Uhr von unserer Reiseleiterin am Hotel abgeholt. Mit dem Bus ging es dann zur Rundfahrt durch „Elbflorenz“, wie Dresden auch genannt wird. Kompetent erklärte sie uns die Stadtgeschichte, von der Gründung Dresdens, über die Regentschaft August des Starken, von der Bombardierung vom 13.-15.02.1945, bis zur Wende, der Hochwasserflut in 2002 bis in die Gegenwart. Dresden, die Barockstadt, ist voller Sehenswürdigkeiten. Die Stadtrundfahrt führte uns u.a. an den drei Elbschlössern vorbei, alten Villengegenden, dem Rudolf-Harbig-Stadion, Heimstatt des FC Dynamo, bis in die Neustadt auf der anderen Elbeseite. Ab dem Theaterplatz an der Semperoper ging es dann zu Fuß durch den historischen Stadtkern. Ich möchte neben der Semperoper nur einige der Highlights erwähnen: Residenzschloss, Kathedrale, Zwinger, Kreuzkirche, Frauenkirche, Brühlsche Terrasse, Stallhof und Fürstenzug. 
Ein weiterer Höhepunkt war um 12.00 Uhr die Orgelandacht in der Frauenkirche. Anschließend wurde uns von der Kanzel über die Geschichte und Wiederaufbau der Frauenkirche berichtet. Unsere Reiseleiterin verabschiedete sich nun von uns und nach einer kurzen Mittagspause ging es um 14.00 Uhr ins Historische Grüne Gewölbe“. Das Grüne Gewölbe ist die historische Museumssammlung der ehemaligen Schatzkammer der Wettiner Fürsten von der Renaissance bis zum Klassizismus. Der Name der umfangreichsten Kleinodiensammlung Europas leitet sich von den ehemals malachitgrün gestrichenen Säulenbasen und -kapitelle in den ursprünglichen Gewölberäumen her. Bereits seit 1724 sind die Sammlungsräume des Grünen Gewölbes öffentlich zugänglich.
Pulverturm und Trinkhaus Radeberger: Der Rest des Nachmittags stand zur freien Verfügung. Viele gingen zum shoppen in die zahlreichen Passagen und Galerien. Andere wiederum hatten nach soviel Kunst, historischen Bauwerken und kirchlichen Impressionen eine trockene Kehle………
Schifffahrt nach Meißen: An unserem letzten Tag sind wir auf der Elbe mit der Sächsischen Dampfschifffahrt entlang der sächsischen Weinstraße stromabwärts nach Meißen gefahren. Die kurzweilige Schifffahrt führte uns u.a. an Radebeul (hier ist Karl May begraben) und den Weindörfern Diesbar und Seußlitz vorbei. In Meißen angelegt, wurden wir von unserem Busfahrer bereits empfangen, der uns direkt in die Stadtmitte fuhr. Hier hatten wir Gelegenheit den Burgberg mit Albrechtsburg und Dom, die Altstadt und die Porzellanmanufaktur  zu erkunden.
Besuch Schloss Moritzburg: Auf der Rückfahrt nach Dresden besuchten wir noch kurz das Jagd- und Lustschloss Moritzburg, das August der Starke vor den Toren Dresdens errichten ließ. Nach Rückkehr ins Hotel, kurzem Frischmachen, trafen wir uns alle zum Abendessen im Brauereiausschank Watzke in der Innenstadt von Dresden. Am nächsten Morgen („Tag der deutschen Einheit“) traten wir pünktlich um 09.15 Uhr die Heimreise an. Mit Zwischenstopp in Weimar, der Schiller- und Goethe- Stadt, kehrten wir um 19.30 Uhr wohlbehalten in Großsteinhausen zurück. Den „Absacker“ gab es dann im Sportheim. Bedanken möchte ich mich bei allen, die zum Gelingen der Fahrt beigetragen haben. Den größten Dank gebührt natürlich unserem „Eventmanager“ Frank, der abermals eine tolle und abwechslungsreiche Fahrt zusammengestellt hat. Nach der Fahrt ist vor der Fahrt (oder so ähnlich). Die Planung für die AH-Tour 2013 kann beginnen …… Thomas.
Orgelandacht in der Frauenkirche:
Sophienkeller: Zum Abendessen ging es mit der Straßenbahn zum Sophienkeller. Einige Nachtschwärmer zog es später noch in die Kneipenszene der Neustadt.
Ende des AH-Reiseberichts
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